CHARLES DUFOUR

Charles Dufour ist in erster Linie Champagner-Winzer. Doch wenn er auf die Flaschengärung verzichtet, entsteht kein Nebenprodukt, sondern eine eigenständige Interpretation seiner Weinberge. Unter seinem Namen entstehen Coteaux Champenois und die Mistelle „Liqueur de Comptoir“ – Weine ohne Perlage, aber mit derselben Herkunft und Haltung.



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Herkunft. Haltung. Ohne Perlage.

CHARLES DUFOUR
Herkunft. Haltung. Ohne Perlage.

Wenn CHARLES DUFOUR auf die Flaschengärung verzichtet, entsteht kein Nebenprodukt, sondern ein bewusster Perspektivwechsel. Seine Coteaux Champenois und die Mistelle „Liqueur de Comptoir“ sind eigenständige Interpretationen derselben Weinberge rund um Landreville in der Côte des Bar. Lehm- und kalkhaltige Böden, biologisch bewirtschaftete Parzellen und der Ausbau im Holz bilden auch hier die Grundlage.

Die Coteaux Champenois zeigen Pinot Noir, Chardonnay oder Pinot Blanc ohne Perlage, mit klarer Textur und ruhiger Tiefe. Sie wirken strukturiert, präzise und tragen die Handschrift eines Winzers, der Herkunft nicht überdeckt, sondern sichtbar macht. Holzreife wird nicht eingesetzt, um Aromen zu formen, sondern um Spannung und Länge zu geben.

Mit dem „Liqueur de Comptoir“ geht DUFOUR noch einen Schritt weiter. Die Mistelle entsteht aus einem Assemblage perpétuel und wird als vin de liqueur ausgebaut. Der natürliche Zucker des Mostes bleibt erhalten, die Reifung im Holz bringt Würze und Struktur. Das Ergebnis ist kein klassischer Digestif, sondern ein konzentrierter, vielschichtiger Wein, der sich zwischen Aperitif, Käsebegleitung und ruhigem Abschluss bewegt.

Diese Weine und Liqueure sind Teil desselben Denkens wie seine Champagner: minimale Eingriffe, keine Effekte, klare Herkunft. Sie erweitern das Spektrum der Côte des Bar – nicht als Alternative zum Champagner, sondern als Ergänzung mit eigener Form und eigener Intensität.

Mehr zur Herkunft und Philosophie lesen Sie im ausführlichen Portrait von CHARLES DUFOUR.