Champagne DE SOUSA
Grand Cru. Alte Reben. Biodynamie
Champagne DE SOUSA steht für Winzerchampagner aus Avize, im Zentrum der Côte des Blancs. Hier wurzeln die Reben tief in der Kreide, hier entsteht Chardonnay mit Spannung und mineralischer Präzision. Die Familie bewirtschaftet rund zwölf Hektar, überwiegend in Grand-Cru-Lagen wie Avize, Oger, Cramant und Le Mesnil-sur-Oger, ergänzt durch Pinot-Noir-Parzellen in Aÿ und Ambonnay. Chardonnay bildet das Fundament, getragen von Reben mit einem Durchschnittsalter von über 45 Jahren.
Die Arbeit im Weinberg folgt seit vielen Jahren biologischen und biodynamischen Prinzipien. 2013 wurde das Weingut vollständig Demeter-zertifiziert. Teile der Flächen werden mit dem Pferd bearbeitet, um den Boden zu schonen und seine Lebendigkeit zu bewahren. Alte Reben, geringe Erträge und eine aufmerksame Begleitung der Vegetation prägen die Stilistik bereits im Ursprung.
Im Keller setzt sich diese Haltung fort. Vergoren wird mit natürlichen Hefen, die Weine durchlaufen die malolaktische Gärung, werden nicht filtriert und nur zurückhaltend geschwefelt. Der Ausbau erfolgt überwiegend im Holz, begleitet von regelmäßiger Bâtonnage, die Textur und Tiefe verleiht. Ziel ist kein Effekt, sondern Balance – zwischen Frische und Reife, zwischen Spannung und Substanz.
Heute führen Charlotte, Julie und Valentin de Sousa das Weingut gemeinsam. Die Handschrift bleibt klar: Herkunft steht über Technik, Terroir über Stilmittel.
Die Cuvée „3A“ verbindet Avize, Aÿ und Ambonnay zu einer Grand-Cru-Assemblage mit Struktur und Ausdruck. „Mycorhize“ legt den Fokus auf die Beziehung zwischen Rebe und Boden. Die „Cuvée des Caudalies“, aus alten Reben selektiert und im Holz ausgebaut, zeigt die Tiefe und Konzentration, die aus der Kreide erwachsen kann.
DE SOUSA verbindet Biodynamie, alte Reben und Grand-Cru-Herkunft zu Champagnern mit klarer Identität – geprägt von Avize und einer Familie, die ihr Terroir aufmerksam begleitet.
Mehr zur Haltung und Entwicklung lesen Sie im ausführlichen Portrait von DE SOUSA.