Champagne GALLIMARD

Champagne GALLIMARD steht für die selbstbewusste Handschrift der Côte des Bar. In Les Riceys bewirtschaften Didier und Arnaud GALLIMARD seit sechs Generationen 12 Hektar Weinberge mit klarem Fokus auf Pinot Noir. Nachhaltige Arbeit im Weinberg, minimale Eingriffe im Keller und besondere Reifemethoden prägen Champagner, die Spannung, Struktur und Finesse verbinden. Zeit, Kalk und handwerkliche Konsequenz bestimmen hier den Stil.

Pinot Noir. Kalk. Präzision.

Champagne GALLIMARD
Pinot Noir. Kalk. Präzision.

Champagne GALLIMARD entsteht in Les Riceys, einem der markantesten Orte der südlichen Champagne. Das Dorf liegt in der Côte des Bar und besitzt eine Sonderstellung: Als einzige Gemeinde vereint Les Riceys die drei Appellationen Champagne, Coteaux Champenois und Rosé des Riceys. Diese historische Eigenständigkeit prägt auch das Selbstverständnis der Winzer vor Ort – und damit die Arbeit der Familie GALLIMARD.

Seit sechs Generationen wird das Gut von Vater zu Sohn weitergegeben. Heute führen Didier und Arnaud GALLIMARD gemeinsam die 12 Hektar Weinberge. Ihr Ansatz ist geprägt von Überzeugung und Nachhaltigkeit. Die meiste Arbeit geschieht im Weinberg. Respekt vor Boden, Rebe und Umgebung bildet die Grundlage. Je sorgfältiger draußen gearbeitet wird, desto reduzierter kann später im Keller interveniert werden.

Rund 85 Prozent Pinot Noir bestimmen das Profil des Hauses, ergänzt durch Chardonnay. Die kalk- und kimmeridgisch geprägten Böden verleihen den Weinen Spannung und Struktur. Gleichzeitig bringt der südliche Teil der Champagne eine gewisse Reife mit sich, die dem Pinot Noir Substanz und Tiefe gibt. Dieses Zusammenspiel aus Frische und Dichte definiert den Stil von GALLIMARD.

Im Keller wird bewusst mit unterschiedlichen Ausbaumethoden gearbeitet. Ein Teil der Weine reift in Eichenfässern, ein anderer in eiförmigen Tonamphoren, deren Form eine natürliche Zirkulation ermöglicht. Einzelne Cuvées integrieren zudem Elemente einer Solera-Reserve, um Kontinuität und zusätzliche Komplexität zu schaffen. Alle Arbeitsschritte erfolgen mit Schwerkraft, ohne Pumpen, um den Wein möglichst schonend zu behandeln.

Besonders charakteristisch ist das Dégorgement à la volée. Dabei wird der Hefepfropfen nicht gefroren, sondern im sogenannten warmen Degorgieren entfernt. Diese traditionelle Methode verlangt Präzision und Erfahrung, bewahrt jedoch Textur und Integrität des Champagners. Anschließend reifen die Flaschen im historischen Gewölbekeller aus dem 17. Jahrhundert über viele Jahre unter konstanten Bedingungen.

Die Champagner von GALLIMARD zeigen eine klare Linie: strukturiert, schlank, getragen vom Pinot Noir und belebt durch kalkige Frische. Sie spiegeln die Eigenständigkeit von Les Riceys ebenso wie die Kontinuität eines Familienbetriebs, der seine Handschrift über Generationen hinweg bewahrt.