Champagne JULIE DUFOUR

In Landreville, im Süden der Côte des Bar, entsteht unter dem Namen JULIE DUFOUR eine kleine, eigenständige Kollektion von Winzerchampagnern. Biologisch zertifizierte Weinberge, rund 4 Hektar, etwa 6.000 Flaschen pro Jahr – jede Cuvée ist Ausdruck persönlicher Entscheidungen. Pinot Noir und Chardonnay vom Kimmeridgekalk zeigen hier Frische, Struktur und eine klare, reduzierte Handschrift.


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Julie Dufour in ihren biologisch bewirtschafteten Weinbergen in Landreville, Côte des Bar.

Champagne JULIE DUFOUR
Authentizität. Kalk. Handschrift.

Champagne JULIE DUFOUR steht für eine neue Generation von Winzerchampagnern aus der Côte des Bar. In Landreville, im Süden der Champagne, bewirtschaftet Julie Dufour rund vier Hektar biologisch zertifizierte Weinberge. Als Tochter von Françoise Martinôt und Schwester von Charles Dufour ist sie in einer Familie verwurzelt, die früh eigene Wege gegangen ist. Doch ihr eigenes Projekt ist nicht als Kopie gedacht, sondern als bewusste Setzung. Ihre Rückkehr aus Paris im Jahr 2012 war weniger ein Schritt zurück als ein Ankommen: bei den eigenen Wurzeln, aber auch bei einer Aufgabe, die sie aus Überzeugung annimmt.

Ihre Reben stehen auf Kimmeridgekalk, jenem mineralischen Boden, der in der Côte des Bar für Spannung, Präzision und eine markante Tiefenwirkung sorgt. Pinot Noir und Chardonnay prägen das Bild ihrer Parzellen, klassisch in der Rebsortenwahl, klar in der Ausrichtung. Die biologische Bewirtschaftung ist dabei kein dekoratives Etikett, sondern Grundlage ihrer täglichen Arbeit. Julie Dufour versteht Weinbau als langfristige Beziehung zum Ort. Sie arbeitet reduziert, aufmerksam und in einem Rhythmus, der eher zuhört als überformt. Ein Teil der Trauben wird weiterhin verkauft, doch der entscheidende Teil bleibt im eigenen Keller, denn hier entsteht ihre Handschrift.

Mit rund 5.000 bis 6.000 Flaschen pro Jahr bleibt JULIE DUFOUR bewusst klein. Diese Dimension ist keine Einschränkung, sondern ein Vorteil: Sie kann Entscheidungen nah am Detail treffen, Chargen präzise begleiten und dem Charakter eines Jahrgangs Raum geben. Ihre Champagner wirken nicht gemacht, sondern gewachsen. Der Pinot Noir bringt Substanz und Kontur, ohne Schwere. Der Chardonnay schenkt Frische, Klarheit und eine feine Linie. Zusammen entsteht ein Stil, der lebendig ist, aber nicht unruhig, eigenständig, aber nicht laut.

Cuvées wie Cléobuline oder BINØME stehen sinnbildlich für diese Haltung. Sie sind nicht als Effekt gedacht, sondern als ruhige Übersetzung von Herkunft und Handwerk. Wer die Champagner von JULIE DUFOUR entdeckt, begegnet einer Mikrowinzerin, deren Weine Terroir, Präzision und Authentizität verbinden und genau dadurch so überzeugend wirken.

Mehr zur Herkunft, zur Philosophie und zur persönlichen Handschrift lesen Sie im ausführlichen Portrait von JULIE DUFOUR.