EDZARD

Funktion & Lebensfreude

Zwischen hanseatischer Klarheit und gedeckter Tafel begann 1975 in Bremen eine Geschichte, die bis heute von Materialität und Maß geprägt ist. In einer Stadt, die Handel, Handwerk und Zurückhaltung verbindet, gründete Friedrich Edzard ein Unternehmen, das sich zunächst ganz dem Sterling Silber widmete. Was als Spezialisierung begann, entwickelte sich über Jahrzehnte zu einer klar konturierten Designhandschrift.

EDZARD ist bis heute familiengeführt. Diese Kontinuität spürt man nicht in lauten Statements, sondern in der Beständigkeit der Form. Silber war der Ursprung – ein Material mit Geschichte, Gewicht und Glanz. Es reflektiert Licht nicht grell, sondern warm. Es altert mit Würde. Und es trägt das Ritual in sich. Über die Jahre kamen weitere Werkstoffe hinzu: Edelstahl mit seiner nüchternen Präzision, Platinglas mit seiner besonderen Tiefe und feinen Spiegelwirkung, später auch edles Bone China. Doch der Kern blieb unverändert: Gestaltung, die Funktion ernst nimmt.

Das Verständnis von Design ist bei EDZARD nie Selbstzweck. Proportion, Balance und Gebrauch stehen im Mittelpunkt. Ein Windlicht soll Atmosphäre schaffen, ohne dominant zu wirken. Ein Kühler soll kühlen – und zugleich den Tisch ordnen. Ein Tablett soll tragen, strukturieren, verbinden. Form entsteht hier aus Funktion, nicht umgekehrt.

Mit der Erweiterung der Kollektion in den 1990er- und 2000er-Jahren wurde die Marke internationaler, blieb aber ihrer gestalterischen Linie treu. Edelstahl und Platinglas ergänzten das Sortiment. Das mundgeblasene Kristallglas, auf das in einem aufwendigen Verfahren Platin aufgedampft wird, steht exemplarisch für diesen Anspruch: Materialveredelung nicht als Effekt, sondern als bewusste Entscheidung für Licht, Reflexion und Tiefe.

Heute arbeitet EDZARD mit zahlreichen Fachhandelspartnern in Europa und darüber hinaus zusammen. Die Kollektion ist gewachsen, die Haltung nicht. Zeitlose Klassiker stehen neben modernen Interpretationen. Immer geht es um die Verbindung von Design und Funktionalität – um Produkte, die den Alltag strukturieren und besondere Momente rahmen.

Im Kontext von Tischkultur und Champagner-Lifestyle entstehen so Objekte, die nicht dominieren, sondern begleiten. Sie setzen Akzente, ohne zu inszenieren. Sie geben dem Ritual Raum. Und sie zeigen, dass Lebensfreude oft in der stillen Qualität der Dinge liegt.

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