l'ATELIER du VIN

Gesten & Materialien

Wenn man über die französische Kunst spricht, Wein zu genießen, spricht man nicht nur über das Glas. Man spricht über Gesten, über Rituale, über die Art, wie eine Flasche geöffnet, ein Dekanter gehalten, ein Moment inszeniert wird. Seit 1926 widmet sich l’ATELIER du VIN genau dieser Kultur des Genusses – leise, präzise und mit einer tiefen Verwurzelung in der Champagne.

Das Haus ist ein Familienunternehmen mit eigenen Weinbergen und einer über Generationen gewachsenen Nähe zum Wein. Architektur und Design sind keine ästhetischen Spielereien, sondern Ausdruck einer Haltung. Vom Vater an den Sohn weitergegeben, verbindet sich hier technisches Verständnis mit gestalterischer Konsequenz. In den Werkstätten der Hauts-de-France, einer Region, in der industrielle Kompetenz und kunsthandwerkliches Savoir-faire aufeinandertreffen, entstehen Werkzeuge, die mehr sind als funktionale Objekte. Sie sind durchdachte Instrumente für ein Ritual, das Zeit braucht.

Im Studio von l’ATELIER du VIN wird beobachtet, analysiert, seziert. Welche Bewegung gehört zu einer Verkostung? Welche Spannung liegt im Moment des Öffnens? Welche Form liegt gut in der Hand, ohne sich aufzudrängen? Designer und Ingenieure arbeiten gemeinsam an der Frage, wie Ergonomie und Ästhetik so zusammenfinden, dass ein Objekt selbstverständlich wird. Ein Produkt, das nur schön, aber schlecht konzipiert ist, hat hier keinen Platz. Form folgt Funktion – und Funktion folgt dem Genuss.

Die Materialien sind bewusst gewählt. Nussbaum, Ebenholz oder Rosenholz werden einzeln selektiert, um ihre Maserung zu bewahren. Mundgeblasenes Glas trägt die Spur der Hand. Leder entwickelt Patina und gewinnt mit den Jahren an Charakter. Edelstahl wird so verarbeitet, dass er Stabilität, Präzision und Langlebigkeit verkörpert. Jedes Material steht für Beständigkeit – und für die Überzeugung, dass Werkzeuge des Weins nicht dem schnellen Wechsel unterliegen sollten, sondern mit ihrem Besitzer altern dürfen.

So entstehen Accessoires, die den Zeitgeist aufnehmen und ihn zugleich überdauern. Jedes Jahr ein neues Opus, jede Generation ein neues Kapitel – ohne die eigene Herkunft zu verlieren. l’ATELIER du VIN versteht sich als Vermittler zwischen Tradition und Gegenwart. Die Werkzeuge, die hier entstehen, begleiten den Moment. Sie drängen sich nicht in den Vordergrund. Sie ermöglichen ihn.

 


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