DEKNUDT FRAMES

Erinnerung & Inszenierung

In Deerlijk, einer flämischen Gemeinde im Westen Belgiens, wird seit über hundert Jahren an Rahmen gearbeitet. Was 1923 als Familienbetrieb begann, ist bis heute in den Händen der Familie Deknudt geblieben. Drei Generationen haben das Unternehmen geprägt, erweitert und zugleich in seinem Kern bewahrt: die Auseinandersetzung mit dem, was wir sichtbar machen wollen.

Belgien ist ein Land mit ausgeprägter Champagnerkultur. Sammlerleidenschaft gehört hier ebenso dazu wie der bewusste Genuss. Zwischen Antwerpen, Gent und Brüssel existieren eigene Tauschbörsen für Champagnerkapseln – kleine, oft kunstvoll gestaltete Objekte, die beim Öffnen einer Flasche in der Hand liegen bleiben. Was für viele nur ein Detail ist, wird für andere zum Erinnerungsstück.

DEKNUDT FRAMES ist auf Rahmen und Wandobjekte spezialisiert. Mit über hundert Mitarbeitenden und einem europaweiten Vertrieb steht das Unternehmen für industrielle Präzision ebenso wie für handwerkliche Erfahrung. Doch jenseits der Größe bleibt der Gedanke konstant: Ein Rahmen ist nicht Dekoration. Er ist Kontext. Er entscheidet darüber, wie wir etwas betrachten.

Die Auseinandersetzung mit Material, Proportion und Funktion ist dabei zentral. Reduzierte Linien, klare Formate, stabile Konstruktionen. Nichts wirkt zufällig. Alles dient dem Zweck, Inhalte ruhig und dauerhaft zu inszenieren. In diesem Spannungsfeld zwischen Funktion und Präsentation entstehen auch jene Objekte, die Champagnerfreunde besonders schätzen: Lösungen, die aus flüchtigen Momenten bleibende Erinnerungen machen.

Eine Kapsel ist klein. Sie liegt zwischen Fingerkuppen, wenn die Flasche geöffnet wird. Sie ist Zeichen eines Abends, eines Gesprächs, einer besonderen Flasche. Indem sie gesammelt, geordnet und sichtbar gemacht wird, verändert sich ihr Charakter. Sie wird Teil einer persönlichen Chronik.

Bei everChamp stehen die Arbeiten von DEKNUDT FRAMES genau für diese Verbindung von Objekt und Erinnerungskultur. Nicht als Dekor, sondern als Ausdruck einer Haltung: Champagner endet nicht mit dem letzten Glas. Er hinterlässt Spuren. Und manchmal verdienen selbst die kleinsten davon einen Rahmen.


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