Champagne MARGUET

Aus Prinzip natürlich! Champagner-Winzer Benoît Marguet ist überzeugt, dass ehrliche Weine nur durch eine biodynamische Arbeitsweise entstehen können. Als still, spirituell inspiriert und gleichzeitig ausgesprochen umtriebig wird Benôit Marguet beschrieben, dessen Winzer-Herz ganz und gar für die Natur schlägt. Einen „Öko-Rebell”, der gemeinsam mit anderen jungen Winzern in der Champagne seit einigen Jahren Aufsehen erregt, nannte ihn der „Feinschmecker”.



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MARGUET

Champagne
MARGUET

 

Aus Prinzip natürlich! Champagner-Winzer Benoît Marguet ist überzeugt, dass ehrliche Weine nur durch eine biodynamische Arbeitsweise entstehen können.

Als still, spirituell inspiriert und gleichzeitig ausgesprochen umtriebig wird Benôit Marguet beschrieben, dessen Winzer-Herz ganz und gar für die Natur schlägt. Einen „Öko-Rebell”, der gemeinsam mit anderen jungen Winzern in der Champagne seit einigen Jahren Aufsehen erregt, nannte ihn der „Feinschmecker”.

Nur acht Hektar groß ist die Domaine Marguet in der Montagne de Reims, die Benôit Marguet seit 2009 in rein biodynamischer Wirtschaftsweise bearbeitet. Weil seine Vorfahren ihre Weinberge nie verkauften, können er und seine Familie sich heute in fünfter Generation hervorragender Pinot-Weinberge (58 Prozent) und sehr guter Chardonnay-Lagen (42 Prozent) erfreuen. Das Durchschnittsalter der Reben beträgt 38 Jahre, die ältesten Rebstöcke sind über 100 Jahre alt.

Und so entsteht hier eine limitierte Menge Schaumwein in erlesener Qualität. „Anspruchsvoll, charakterstark, hoch aromatisch und wild im Stil”, lauten einige der Beschreibungen für die eigenwilligen Erzeugnisse. Für diese von Kennern hochgeschätzte Qualität geht Benôit Marguet konsequent vor. So bearbeitet der überzeugte Biowinzer einen Teil seiner Weinberge mit dem Pferd anstelle mit großem Gerät. Auf Pestizide und Herbizide wird bei ihm ebenso komplett verzichtet wie auf Reinzuchthefe; den Einsatz von Schwefel fährt er kontinuierlich zurück.

Seine Weine werden im Holzfass vergoren und reifen mindestens vier Jahre auf der Hefe. Und um den Most während der Gärung nicht einzuengen, hat sich der Inhaber des kleinen Champagnerhauses zwei geräumige Holzfässer bauen lassen. In den jeweils 40 Hektoliter großen Gefäßen ist genügend Platz für Zirkulation. So entstehen Champagner, die den Charakter ihrer großartigen Lagen unverfälscht zum Ausdruck bringen.

Fakten: N.M., Ambonnay, Montagne de Reims, 8 ha, 75.000 Flaschen, 58% Pinot Noir, 42% Chardonnay