Champagne JEAN SERVAGNAT

Pinot Meunier wird als Rebsorte für Champagner häufig unterschätzt, gilt sie bei vielen doch als eher rustikal und weniger edel als Chardonnay und Pinot Noir. Zu Unrecht, wie die fantastischen Champagner des Mikro-Winzers JEAN SERVAGNANT beweisen, den wir ab sofort neu im Programm haben.

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JEAN SERVAGNAT

Champagne
JEAN SERVAGNAT

Pinot Meunier wird als Rebsorte für Champagner häufig unterschätzt, gilt sie bei vielen doch als eher rustikal und weniger edel als Chardonnay und Pinot Noir. Zu Unrecht, wie die fantastischen Champagner des Mikro-Winzers JEAN SERVAGNANT beweisen, den wir ab sofort neu im Programm haben.

Eigentlich ist JEAN SERVAGNAT ja studierter Wirtschaftswissenschaftler, und hat als solcher auch in London und Paris gearbeitet. Erst als er seine spätere Frau kennenlernte, habe er sich „die richtigen Fragen gestellt“. Er studierte noch einmal – dieses Mal Önologie an der renommierten Lycée Viticole d’Avize – und kehrte anschließend zu seinen Wurzeln zurück: Auf das elterliche Weingut in Coulommes la Montagne, gelegen in der Petite Montage de Reims, zwischen Reims und Epernay.

Dort bewirtschaftet der junge Mikrowinzer seine gerade einmal 3,5 ha großen Weinberge, denen er seit 2015 Jahr für Jahr jeweils rund 6.000 Flaschen abringt. Das spezifische, relativ kühle und recht niederschlagsreiche Mikroklima des Dorfes und seine kalkhaltigen Lehmböden sind perfekt für den Meunier geeignet – einem wichtigen Bestandteil der Champagner von JEAN SERVAGNAT.

Seine Weinberge bearbeitet er biodynamisch, ohne Herbizide oder Insektizide, um die Reben in einem gesunden Ökosystem wachsen zu lassen, so dass sie komplexere Geschmacks- und Aromastoffe entwickeln können. Sein Ideal ist ein Ökosystem wie das eines Waldes, in dem der Boden die organischen Abfälle zu lebenswichtigem Humus für die Pflanzen umwandelt; so wird der Weinberg zum sensorischen Spiegel des Terroirs.

Eine Vorstellung, die sich auch im Keller fortsetzt: Dort sorgen einheimische Hefen für die erste alkoholische Gärung. Der Ausbau erfolgt gleichzeitig in temperaturkontrollierten Stahltanks, um die Frische und Ausgewogenheit der Weine zu bewahren. Und in Holzfässern, die den Weinen zur Entwicklung einer größtmöglichen Komplexität verhelfen. Die Champagner kommen ohne Filtration auf die Flasche, um möglichst alle Aromastoffe zu erhalten und sie natürlicher und wahrhaftiger zu machen.